Religionskritik

Samstag, 22. Juli 2017

Irrsinn und Religion

Irrsinn ist immer die Religion der anderen!

Der Unterschied zwischen Religion und Irrsinn
ist die Anzahl der Gläubigen.

(Dieter Nuhr)

Montag, 6. März 2017

Zineb El Rhazoui - eine Überlebende von Charlie Hebdo

In der Doku „Nichts ist vergeben“ habe ich eine der überlebenden Journalistinnen von Charlie Hebdo virtuell kennengelernt. Eine starke, geniale Frau, Atheistin, Freidenkerin, Satirikerin: Zineb El Rhazoui.

Sie ist in Marokko geboren und aufgewachsen und hatte letztlich beschlossen, nach Frankreich auszuwandern, da der marokkanische Staat für Freidenker/innen wie sie ziemlich gefährlich wurde. In Frankreich ist sie Charlie Hebdo-Mitarbeiterin geworden und beim Anschlag 2015 eine der wenigen Überlebenden gewesen. Dieses Drama und ihre Autobiographie in diesen Jahren ist wunderbar in der Doku dargestellt:

//tv.orf.at/program/orf2/20170305/798280201/story

Während sie an einigen islamkritischen Satire-Stories - auch an dem Comicbuch „La Vie de Mahomet“ - https://www.amazon.de/vie-Mahomet-Charb/dp/2357660643/ref=sr_1_1?ie=UTF8&qid=1488822919&sr=8-1&keywords=la+vie+de+mahomet
mit beteiligt war, erfährt man auch, warum sie so kritisch gegen die Hauptreligion ihres ursprünglichen Heimatlandes eingestellt ist – und versteht es.

Ein guter Artikel (leider nur auf Englisch) zeigt auch wunderbar ihre akribisch-philosophische Herangehensweise auf den Irrsinn der Behauptung, es sei rassistisch, wenn man den Islam kritisiere oder satirisch bearbeite (und sie als islamkritische Marokkanerin wäre damit natürlich eine rassistische Kulturverräterin):

https://thecharnelhouse.org/2015/01/15/if-charlie-hebdo-is-racist-then-so-am-i-zineb-el-rhazoui-responds-to-olivier-cyran/

Die letzten Sätze in der Dokumentation kritisieren aber auch die westliche Vorgangsweise gegen Terrorismus. Entsetzt von Bombardements der französischen Streitkräfte auf Syrien meint sie sehr berührend und weise:

„So werden wir das Problem sicher nicht lösen.
Wir werden das Problem erst lösen,
wenn wir verstehen, dass das kein Krieg ist gegen Einzelne oder gegen einen islamischen Staat
sondern gegen eine Ideologie.
Diese Ideologie ist hier bei uns - wir haben sie gezüchtet.
Und überhaupt - wie will man eine Ideologie
mit Waffen bekämpfen?
Gegen Ideologien kämpft man mit Licht, mit Erkenntnis.
Diese Ideologie wird man mit Waffen nie besiegen,
genauso wenig wie sie unsere Werte mit ihren Waffen zerstören können.
Sie können Menschen töten
aber nicht das was sie denken
und ich finde,
das geht auch in die andere Richtung.“

Ich wünsche Frau Zineb El Rhazoui alles Gute, und dass es wieder eine schöne, liberale Zeit geben wird, wo sie keinen 24-Stunden-Polizeischutz mehr braucht (ähnlich wie viele andere islamkritische Satiriker/innen, Autor/innen, Künstler/innen, Wissenschafter/innen ...). Und ich glaub, ich muss mir mal die deutschsprachige Version von Charlie Hebdo endlich zulegen! ;-)

Sonntag, 28. August 2016

Die Wichtigkeit der religiösen Satire

Meine Lieblingszitate von Hamed Abdel Samad aus seinem Buch „Mohamed – Eine Abrechnung“ – das letzte Wort in seiner Streitschrift:

S. 222 ff:

[...] Je mehr ich mich [damals] abschottete, umso mehr kränkte mich jede Äußerung von Kollegen oder jeder Medienbericht über den Islam. Ich empfand meine deutsche Umgebung als feindlich und respektlos. Mein Motto schien: „Ich bin Moslem, also bin ich beleidigt.“ [...]

[Dann folgte das Interview mit dem Mohamed-Karikaturisten Flemming Rose.] [...]
Plötzlich konnte ich den damaligen Studienkollegen aus Augsburg [der als gläubiger Christ einen religiösen Witz über Maria erzählt hatte] verstehen. Er lachte über seine Religion, weil er frei von Dogmen und Zwängen war. Erst die Freiheit macht es möglich, dass man seinen Glauben behält und trotzdem eine gewisse Distanz zu diesem Glauben wahrt, die Selbstkritik und Satire zulässt. Und genau da liegt das Problem vieler Muslime. [...]

Deswegen sehe ich die Karikaturen von Charlie Hebdo als ein Geschenk für Muslime. Als eine Chance, endlich entspannter mit heiligen Texten und Symbolfiguren umzugehen. Eine Chance, zu lernen, dass nur schwache Gedanken eine hohe Mauer der Einschüchterung brauchen, um sie zu beschützen. Die Karikaturen waren wie eine Art Schocktherapie für viele Muslime, damit sie endlich erkennen können, dass nicht das Image des Islam im Westen das Problem ist, sondern das, was im Namen des Islam geschieht.

Der Anschlag auf Charlie Hebdo sollte für Muslime ein Anlass sein, die Tabuisierung der Mohamed-Kritik zu beenden. Denn nichts ist heiliger als ein Menschenleben, nichts ist wertvoller als Freiheit und Menschenrechte. Vielleicht braucht der Islam keinen Luther, sondern einen Erasmus, einen Voltaire und viele „Charlie Hebdos“!

Donnerstag, 26. November 2015

Sama MAANI - Islamophobie

Ein genialer Denker, der Herr Sama MAANI. Hier eine Kostprobe seines Buches „Respektverweigerung. Warum wir fremde Kulturen nicht respektieren sollten. Und die eigene auch nicht“

//www.malmoe.org/artikel/widersprechen/2987

Ein Plädoyer für Indivualismus und gegen Gruppenzwang - bewusst oder unbewusst.

Samstag, 20. Juni 2015

Religion-Ethik-Wissenschaft

Zwei links, die mir aus dem Herzen sprechen:

Es geht um zwei wichtige Unterscheidungen.

1. Die Unterscheidung zwischen Religion und Wissenschaft. Beides sollte nicht vermischt werden, denn es handelt sich um je verschiedene Dinge, verschiedene Ansätze, verschiedene Ziele. Ein Artikel von Florian Freistetter:

//derstandard.at/2000014926303/Kreationismus-eine-Alternative-zur-Evolutionstheorie

2. Die Unterscheidung zwischen Religion und Ethik, und warum Ethik wichtiger und universaler ist als Religion. Eine Meinung, die ich schon länger vertrete, und die auch der Dalai Lama offen formuliert - was mir sehr sympathisch ist:

//religion.orf.at/stories/2714411/

Mittwoch, 15. April 2015

Frauen in vorislamischer Zeit

Im Namen der großen mekkanischen Göttinnen Manat, al-Lat und al-Uzza:

Ich kann die muslimischen Apologet/innen nicht mehr hören und lesen. Immer wenn es zu den Rechten der Frauen im Islam kommt, wird der Koran so lange herumgebogen, bis sich eindeutig frauenfeindliche Stellen plötzlich wie von Zauberhand in eh ganz supertolle Gottes-Worte für Frauenrechte wandeln. Oder es wird gesagt, dass die frauenfeindlichen Stellen ja im historischen Kontext gesehen werden müssen (wofür ich durchaus plädieren würde), wobei aber dann auch gleich wieder argumentiert wird, dass die für Frauen unfairen Stellen ja super toll seien - im Gegensatz zu der Zeit vor dem Islam!

Jaja, vor dem Islam war die arabische Halbinsel eine Hölle für alle Frauen. Frauen waren nix wert, alle Mädchen galten als Schande und wurden lebendig begraben (wie konnten die Frauen dann überhaupt überleben?), Frauen hatten null Rechte, kein Erbrecht, nix.

Dann kam der Superheld Mohammed und befreite die Frauen aus ihrem Leid. Der Islam hat die Frauen errettet, ihnen ihre Rechte gegeben, und wenn Frauen im Islam(ismus) heute leiden, dann entweder, weil die Muslime ihre eigene Religion falsch verstehen, oder weil die (angeblich unislamischen) Patriarchate dran schuld sind, oder - so die eher Konservativen - weil die Frauen ihren wahren Wert im Islam, wo sie als zu behütender Schatz gelten (im Gegensatz zur bösen westlichen Welt, wo sie mit der unbarmherzigen Freiheit konfrontiert sind) nicht verinnerlicht haben - oder was weiß ich.

Liebe islamische Apologet/innen: Wenn es wahr ist,
- dass Allah der einzige, allwissende, gerechte, barmherzige Gott ist
- dass Gleichberechtigung von Männern und Frauen gut ist
- dass der Islam von Anfang an die Gleichberechtigung von Mann und Frau wollte
- dass also Allah die Gleichberechtigung von Mann und Frau wollte
- dass Mohammed die wortgetreuen Worte Allahs im Koran niederschrieb
..... wenn alle diese Prämissen zutreffen - warum beim Barte des Propheten spricht sich der Koran dann nicht an allen relevanten Stellen für die Gleichberechtigung von Mann und Frau in allen Lebensbereichen aus? Warum die Verse, die Frauen als weniger wert dastehen lassen? Warum der Vers, wonach der Mann die Frau schlagen darf bei Ungehorsam? Warum die Verse, wonach Frauen weniger erben dürfen als Männer? Warum der Vers, wonach Frauen vor Gericht weniger Aussagekraft haben, etc?

In meinen Augen spiegeln diese Verse nichts anderes als die Festschreibung einer patriarchalen Kultur wider - so wie in 100en anderen Kulturen und "heiligen" Büchern auch. Keinerlei Vorteile für Frauen im Islam - verglichen mit anderen patriarchalen Kulturen und Religionen.

Also entweder konnte sich Allah nicht klar ausdrücken (oder er wollte es nicht - sondern die Menschen absichtlich in die Irre führen?), oder Mohammed hat eine Menge falsch verstanden, oder der Engel Gabriel war kein korrekter Wortverkünder, oder die Leute, die später den Koran niederschrieben, haben alles falsch gemacht.
ODER aber: Allah, Erzengel Gabriel, Mohammed und/oder die Koranaufschreiber wollten den Frauen überhaupt keine bessere Rechtsstellung geben ....

Wie immer man es dreht und wendet - die Aussage, der Islam hätte den Frauen Gleichberechtigung gebracht ist falsch.

Und wie schaut es mit einer grundsätzlichen Besserstellung aus? Angeblich durften Frauen vor dem Islam nichts erben, waren keine Menschen, galten als Sklavinnen etc.

Wie, beim Barte des Propheten, wie kann es dann sein, dass eine Chadidscha existiert hat? Diese erste Frau Mohammeds war Heidin (immerhin hatte Mohammed erst Visionen, als er mit ihr verheiratet war). Sie war eine angesehene Händlerin, älter als Mohammed, hatte sich Mohammed als Ehemann selbst ausgesucht. Der Prophet diente bei ihr in ihrer Firma - sie war also nicht nur seine Gattin sondern auch seine Chefin.

Wie also, wenn das vorislamische Arabien so Scheiße war für die Frauen, wie konnte es Chadidscha geben? War sie nur eine Fata Morgana? Eine Halluzination späterer Mohammedbiographen?

Faszinierend ist ja, dass die Geschichte von Chadidscha von Muslim/innen m.W. nicht geleugnet wird. Aber trotzdem waren die altarabischen Frauen alles minderwertige Sklavinnen. - Wie bitteschön passt das zusammen?

Ich würde sagen, gar nicht.

Von den drei berühmten mekkanischen Göttinnen Manat, Al-Lat und Al-Uzza möchte ich erst gar nicht anfangen, da die Verehrung von Göttinnen nicht zwangsläufig eine frauenfreundliche Gesellschaft bedingen (siehe antikes Rom, Griechenland, heutiger Hinduismus). Aber nennen möchte ich sie schon, denn um ein Haar hätten diese Göttinnen den Einzug als Töchter Allahs in den Koran gefunden. Leider entschied sich Mohammed anders und behauptete, diese Verse seien satanisch (Salman Rushdie lässt grüßen). Denn wie kann Allah nur Töchter haben, wenn Menschen Söhne haben?

//de.wikipedia.org/wiki/Man%C4%81t

Ich habe etwa 10 Seiten googeln müssen, um endlich zu einer wissenschaftlichen Abhandlung über die Stellung der Frauen im vorislamischen Arabien zu finden, die nicht islamisch-apologetisch ist. Wenn man nämlich nach "Frauen im vorislamischen Arabien" sucht, findet man unzählige Seiten, die alle behaupten, die vorislamische Zeit wäre die reinste Hölle für Frauen gewesen, aus der sie nur der Islam errettet hätte.

Aber wer suchet, der findet, und so fand ich diesen Artikel von Prof. Dr. Patrick Franke über uxorilokale Eheformen vor und im Islam. Auffallend ist, dass diese Eheformen vornehmlich in matrilinearen Gesellschaften vorkommen. Chadidscha, die erste Frau Mohammeds, dürfte so eine Ehe mit dem Propheten geführt haben.

Hier der Artikel - sehr aufschlussreich:

//www.uni-bamberg.de/fileadmin/uni/fakultaeten/split_professuren/islamkunde/dateien/Gatten_zu_Besuch.pdf

Ich gehe grundsätzlich davon aus, dass die pluralistische heidnische Stammesgesellschaft Arabiens auch verschiedene Gesellschaftskonzepte hervorgebracht hatte. Es mag durchaus Stämme gegeben haben, wo Frauen nichts wert waren. Wie uns Chadidscha aber zeigt, dürfte es auch Stämme gegeben haben, wo Frauen ein selbstbestimmtes Leben führen konnten.

Die im Islam angedeuteten Gesetze bezüglich Frauen könnten also für die Frauen in patriarchalen Stämmen eine leichte Verbesserung gebracht haben, während Frauen wie Chadidscha mit der Islamisierung eindeutig den Kürzeren zogen. Irgendwie bezweifle ich auch, dass Chadidscha mit Mohammeds Verhalten in Medina einverstanden gewesen wäre - oder mit den späteren Suren oder gar mit der Schariah ....

Wenn sich Musliminnen religionsgeschichtlich wirklich etwas Gutes tun wollen, sollten sie sich ein Beispiel an Chadidscha nehmen.

Im Namen von Manat, al-Lat und al-Uzza - mögen die altarabischen Göttinnen hoch leben!

Sonntag, 18. Januar 2015

FPÖ im religiösen Widerspruch

Heute sah ich "Hohen Haus". Da ging es um den mE. abschaffungswürdigen § 188 StGB:

"Herabwürdigung religiöser Lehren:
Wer öffentlich eine Person oder eine Sache, die den Gegenstand der Verehrung einer im Inland bestehenden Kirche oder Religionsgesellschaft bildet, oder eine Glaubenslehre, einen gesetzlich zulässigen Brauch oder eine gesetzlich zulässige Einrichtung einer solchen Kirche oder Religionsgesellschaft unter Umständen herabwürdigt oder verspottet, unter denen sein Verhalten geeignet ist, berechtigtes Ärgernis zu erregen, ist mit Freiheitsstrafe bis zu sechs Monaten oder mit Geldstrafe bis zu 360 Tagessätzen zu bestrafen."

Faszinierenderweise sind ÖVP und FPÖ dagegen. Bei der ÖVP versteh ich das, die waren immer schon klerikal.

Die FPÖ aber redet mit gespaltener Zunge. Während H.C. Strache vor Jahren mit einem selbergebastelten Kreuz herumwedelte und von einem "wehrhaften Christentum" träumte, hat sich die damalige Grazer FPÖ-Obfrau Susanne Winter 2008 in einer Hasspredigt gegen islamische Einwanderung geäußert, Mohammed hätte in „epileptischen Anfällen geschrieben“ und wäre, „weil er ein sechsjähriges Mädchen geheiratet hat, im heutigen System ein Kinderschänder“.

Während ich nun Winters Hasstiraden gegen Migranten keinesfalls teile sondern schwer verurteile, sind die Feststellungen über Mohammed durchaus korrekt. Paulus und ähnliche Visionäre wurden aus medizinischer Sicht schon oft als Epileptiker bezeichnet - also wenn man nach einer medizinischen Erklärung für solche plötzlichen Visionen sucht. Ebenso dass Hildegard von Bingen Migränikerin gewesen wäre, was auch nicht so von der Hand zu weisen ist. Also könnte auch Mohammed Epileptiker gewesen sein -so wie Cäsar oder auch Paulus. Why not?

Und dass Mohammed die 6-jährige Aisha ehelichte und mit der dann 9-Jährigen Geschlechtsverkehr hatte (ich persönlich würde es Vergewaltigung nennen), ist kein Geheimnis sondern gehört zum "offiziellen Mythos" des Mohammed - übrigens auch ein Grund, warum in islamischen Staaten islamistische Prediger die Verheiratung von jungen Mädchen befürworten - WEIL es eben der Prophet auch so gemacht hätte. Ob dieser Mythos nun faktisch wahr ist oder nicht, spielt keine Rolle, weil er da ist, und ein Gros der Muslime daran glauben.

//de.wikipedia.org/wiki/Aischa_bint_Abi_Bakr

Das Idiotische an der österreichischen Rechtssprechung war aber dann, dass Winter nicht nur wegen Verhetzung verurteilt wurde, sondern auch wegen dem § 188 StGB - weil sie Fakten in eigenen Worten darstellte, hat sie "den" Islam herabgewürdigt.

aha.

Gut, darüber hab ich mich damals schon aufgeregt, auch wenn ich mit Winter und ihrer Partei kaum etwas sympathisch finde.

Was ich jetzt aber noch absurder finde, ist, dass die FPÖ am § 188 StGB festhält. Obwohl ihre eigene Gesinnungsgenossin deswegen verurteilt wurde.

Kann vielleicht sein, dass man gerne auf den Islam hindrescht, aber das "wehrhafte Christentum" dann schon gern vor Spott und Hohn geschützt hätte?

Konsequent ist anders.

Dienstag, 11. November 2014

Zum neuen Islamgesetz

Ich kann mich der Stellungnahme des Freidenkerbundes Österreich nur vollinhaltlich anschließen, was das neue Islamgesetz für Österreich betrifft, sowie die anzustrebende Säkularisierung in Österreich.

Alle Religionen, Ideologien und Weltanschauungen gleichberechtigt behandeln, kein Religionsunterricht an Schulen (stattdessen Ethikunterricht für alle) und keinerlei Privilegien für bestimmte Religionsgemeinschaften.

Ich hoffe, ich erlebe das noch!

//www.freidenker.at/index.php/blog/4788-stellungnahme-des-freidenkerbund-oesterreich-zum-entwurf-des-neuen-islam-gesetzes.html

Montag, 15. April 2013

Zum Volksbegehren gegen Kirchenprivilegien

Warum ich das Volksbegehren gegen Kirchenprivilegien unterstütze
Autorin: Claudia Jenik


//www.kirchen-privilegien.at/

(folgender Artikel ist gegendert - mal männlich, mal weiblich – gemeint sind immer alle)

Ich bin im Grunde meines Herzens ein religiöser Mensch. Ich glaube an die spirituelle Existenz von Göttinnen und Göttern, vielleicht auch an ein seelisches Leben nach dem Tod, an die Sinngebung des an und für sich neutralen, sinn-losen Lebens durch Religion, Mystik, Spiritualität, Kunst, Philosophie oder ähnliche sinngebende Dinge. Ich glaube daran, dass Religion, wenn sie positiv und lebensbejahend ist, wenn sie den Menschenrechten und der fassbaren Realität nicht allzu sehr im Wege steht, Hilfe, Hoffnung, Kraft und Angelpunkt für Menschen sein kann (aber nicht sein muss). Meine Religion, das neue Heidentum, ist definitiv nicht vernünftig. Mich reizen die Kulte und Rituale, die Gebete, der Duft von Weihrauch, die sinnlichen Teile von Zeremonien und die göttliche Ergriffenheit, wenn ich an antiken Tempelruinen weile, in Trance tanze oder Hymnen in antiken Sprachen rezitiere. Ich mag die vielen bunten Gottheiten, die man mit Opfergaben und Gebeten bewegen kann, das Schicksal zu wenden. Es freut mich, im Kreise meiner heidnischen Freundinnen Riten zu feiern und gemeinsam die Gottheiten zu verehren. Ich befürworte also die für mich positiven Seiten der Religion, die Dinge, die den Menschen helfen und den grauen Alltag bereichern, die Dinge, die das Herz berühren.

Trotzdem, oder gerade deswegen, habe ich das Volksbegehren gegen Kirchenprivilegien unterstützt. Denn ich bin nicht nur ein religiöser Mensch. Ich bin auch eine Verfechterin der Aufklärung, der Laizität des Staates und der Menschenrechte. Denn genauso wie ich die oben beschriebenen für mich positiven Seiten der Religiosität liebe, genauso kann ich die schädlichen und verdummenden Seiten der Religion nicht leiden. Ich bin feind von Klerikalismus, Dogmatismus, Absolutheitsanspruch, Apologetik, Gruppenzwang, Angstmacherei und religiös legitimierter Gewalt und Menschenrechtswidrigkeiten.

Religion ist ein uraltes vielschichtiges Phänomen der Menschheitsgeschichte. In der heutigen Zeit der Nationalstaaten und der Globalisierung hat sich Religion in weiten Teilen zu einem individuellen Glaubensbekenntnis entwickelt. In Stammesgesellschaften und in theokratischen Staaten gab (und gibt) es Religion (also Götter/Geisterglauben, Kult und Mythos) nur im Kombipack mit Stammeszugehörigkeit, Ethik und Moral, Kultur und Kunst, Gesetzen und Gepflogenheiten, Tabus und natürlich mit einer unumstößlichen Gesellschaftsordnung (meist zuungunsten der Frauen) – legitimiert durch Ahnen, Gottheiten oder ein heiliges Buch. Solange man hermetisch in diesem Stamm oder Staat lebt, gibt es nichts anderes, und Kritik am System ist schwierig bis unmöglich.

Spätestens seit der Antike aber, vielleicht auch schon früher, lernten immer mehr Völker voneinander – bedingt durch Krieg oder Handel. Und seit damals gibt es Religionsvermischung (Synkretismus, Eklektizismus) und oft die Möglichkeit, anderes als Althergebrachtes zu glauben und zu leben. Natürlich kam und kommt es dabei darauf an, wie flexibel und liberal der Stamm oder der Staat ist. Das alte, kaiserzeitliche Rom z.B. war, trotz seiner ansonsten imperialistischen Unrechtspolitik, ziemlich tolerant gegenüber den „barbarischen“ Religionen. Solange man romtreu war und zumindest offiziell den römischen Staatsgottheiten huldigte, durfte man glauben und praktizieren was immer man wollte. Die „fremden“ Gottheiten bekamen sogar allenorts schöne römische Tempel gestiftet und wurden ohne Weiteres neben oder sogar zusammen mit den römischen Göttern verehrt.

Dieser gegenseitige religiöse Austausch und die Synkretismen sowie auch die Kritikmöglichkeiten sind in der heutigen globalen Welt natürlich auf einem Höhepunkt. Heutzutage kann man durch die Medien sehr leicht anderes kennenlernen – und auch daran Interesse finden. (Jedenfalls dann, wenn man nicht ganz abgeschottet in einer Diktatur oder im hintersten Urwaldwinkel wohnt.)

Für den Rechtsstaat heißt das m.E., dass er die Konsequenzen ziehen muss und das Phänomen Religion von der Gesetzgebung und von der Leitkultur abspalten muss. Vor allem deshalb, weil, im Gegensatz zum römischen Reich, das Christentum in Europa gegen jede andere Religion absolut restriktiv vorgegangen ist. Im Mittelalter und in der Neuzeit war es eben NICHT möglich, neben der katholischen Kirche (und später neben der evangelischen Kirche) noch andere Kulte zu praktizieren. Dieses Faktum hat wahrscheinlich - weltweit ziemlich einzigartig - mit dazu beigetragen, dass die Aufklärung, die Entwicklung der Wissenschaften und die Kirchenkritik in Europa ihren Ursprung haben.

Die Kirchengeschichte wäre jedenfalls wesentlich unangestrengter verlaufen, wäre den Menschen neben der offiziellen Staatskirche die Freiheit geblieben, zu glauben was sie wollten. Das alte Heidentum wäre nicht radikal vernichtet oder in den christlichen Kirchen assimiliert worden sondern hätte daneben weiter existiert – ähnlich wie in China oder Japan der alte Götter- und Ahnenglaube neben dem Buddhismus auch bis heute weiterlebt.

Worauf ich hinaus will:
Religiöser und ideeller Pluralismus sind unvereinbar mit einem modernen Rechtsstaat, der EINE Religion (aus Tradition) bevorzugt und diese zur Leitkultur erklärt. Die einzige Leitkultur sollte heutzutage aus einem nichtkonfessionellen Verständnis für Ethik und Humanismus entstehen. Eine Ethik, die alle Menschen, alle Bürger/-innen mit meint, nicht nur die Anhängerinnen des abrahamitischen Gottes. Das heißt aber, dass diese Ethik, diese Leitkultur frei von religiösen Bindungen, Idealen und Symbolen werden muss. Als Nichtchristin fühle ich mich manchmal schon recht komisch, wenn ich Kreuze in öffentlichen Schulen oder auf Richtertischen sehe, wenn ganz selbstverständlich ein katholischer Pfarrer ein öffentliches Gebäude einweiht, wenn man durch die Medien den Eindruck gewinnt, als hätte das Christentum die Menschlichkeit erfunden.

Der Staat an sich sollte sich m.E. neutral verhalten gegenüber den verschiedenen Konfessionen und Weltanschauungen. Das heißt natürlich nicht, dass Vertreter/-innen von Religionen keine Aussagen zu Politik machen dürfen oder dass Politiker/-innen konfessionslos sein müssen. Es geht um die juristische Person „Staat“, um die Gesetze, die Verfassung, die öffentlichen Gebäude und Einrichtungen.

Weitergedacht können bei einer klaren Trennung von Kirchen und Staat auch die Religionsgemeinschaften, auch die großen, nur gewinnen. Denn wenn alle gleichgestellt sind, gibt es tatsächlich einen „ehrlichen Wettbewerb der Kräfte“, die Religionen werden auf sich selbst zurückgeworfen, werden zu dem, was sie sein sollten – sinnstiftende, spirituelle Vereine mit passendem Glauben und Riten, und nicht, wie jetzt, halbstaatliche, weltliche Einrichtungen. Die großen Kirchen werden vielleicht schrumpfen, dafür blieben eher die Gläubigen erhalten, die es wirklich ernst meinen. Ganz ehrlich – welche Religionsgemeinschaft kann wirklich darauf stolz sein, dass der Großteil ihrer Mitglieder nur aus unwissenden, uninteressierten Mitläufern (Taufscheinchristinnen) besteht? Irgendwie finde ich das erbärmlich …

Was Atheisten manchmal sagen, dass sie selbst oft mehr Ahnung vom Christentum haben als Taufscheinchristen, trifft auch auf uns Heidinnen zu. Der Grund ist einfach: Wer sich als Erwachsener ENTSCHLIESST, einem anderen Glauben, einer anderen Idee zuzuwenden, macht sich für gewöhnlich viel mehr Gedanken über Religion oder Nicht-Religion als jemand, der einfach reingeboren wird und nur aus Tradition dabei bleibt. Eine Trennung von Staat und Kirche würde vielleicht auch die religiöse Wahlfreiheit fördern und damit unter Umständen auch das individuelle Nachdenken über diese grundsätzlichen Themen.

Der Wunsch nach Trennung von Kirche und Staat bedeutet natürlich nicht, dass sich der Staat in religiöse Angelegenheiten nicht einmischen sollte. Er sollte es dann tun, wenn Gefahr droht, wenn Straftatbestände auftauchen. Ein konfessioneller Religionslehrer darf auch in einem konfessionellen Religionsunterricht die Kinder nicht verhetzen, und eine Predigerin darf auch in einem laizistischen Modell nicht zu Mord und Totschlag gegen Andersdenkende aufrufen. Das versteht sich hoffentlich von selbst!

Aber nun zum Volksbegehren.

Ich habe irgendwie das Gefühl, dass sich die 14 anerkannten Religionsgemeinschaften (wovon die meisten übrigens christlich sind) angesichts der Wünsche der Laizist/-innen ähnlich unwohl fühlen wie Männer in männlichen Machtpositionen angesichts der Wünsche der Feminist/-innen. So wie der Feminismus die Gleichberechtigung und Chancengleichheit für beide Geschlechter fordert, fordert der Laizismus die grundsätzliche Gleichbehandlung aller Ideologien und Religionen durch den Staat, was staatliche Neutralität zu Religionen voraussetzt. Das heißt natürlich, dass die, die jetzt ungerechtfertigt (wie ich meine) gefördert werden, genau diese Förderung verlieren, ebenso wie es in einer gleichberechtigten Gesellschaft keine Bevorzugung der Männer mehr gibt (aber natürlich auch keine Bevorzugung der Frauen).

Schauen wir uns mal die einzelnen Punkte aus meiner persönlichen neuheidnischen Sicht an:

1. Zur Abschaffung kirchlicher Privilegien

Kein Problem damit. Wohltätige Organisationen wie Caritas oder Diakonie können auch extra gesponsert werden (vorausgesetzt, sie haben dieselben Arbeitsrechte wie andere ähnliche Vereine – es geht nicht an, dass der Staat zum Großteil eine Organisation fördert, die keine Nichtchristen einstellen will). Die religiösen Institutionen an sich sollen sich gefälligst selbst finanziell durch Spenden und Mitgliedsbeiträge erhalten. Unsere heidnischen Vereine werden vom Staat auch nicht unterstützt.

(Dummerweise erfüllen wir Neuheiden keine der formalen Vorgaben für die staatliche Anerkennung zur Religionsgemeinschaft. Wir wären zwar super rechtsstaatlich, Frauen und Männer sind gleichberechtigt, wir sind zum Großteil basisdemokratisch organisiert, pluralistisch, haben keinen dogmatischen Klerus, sind also voll fitt für die Demokratie, viel fitter als die meisten der derzeitig anerkannten Religionsgemeinschaften - in den meisten von ihnen sind Frauen Menschen zweiter Klasse! Aber uns neuen Heidinnen fehlt die Quantität an „Gläubigen“, ein einheitliches Bekenntnis und einheitliche Riten (wir bestehen vielmehr aus mehreren verschiedenen autarken Bekenntnisgrüppchen).)

Abgesehen davon finde ich es nicht fair, dass mit Strafe nach dem § 188 StGB (Blasphemieparagraph) nur die bedroht sind, die religiöse Lehren oder Symbole der anerkannten Religionsgemeinschaften herabwürdigen. Wenn ich auf der Donauinsel mit Freunden ein Ritual feiere, und eine Gruppe Rowdies lacht uns aus und spuckt auf unsere Göttinnenstatue, gilt der § 188 StGB nicht.

Dass religiös geführte Krankenhäuser und Schulen gefördert werden (im Gegensatz zu nichtreligiösen privaten), dass es Steuervergünstigungen bloß wegen der Religion gibt und dass es immer noch die Uraltversion des Religionsunterrichts mit Abmeldemöglichkeit gibt, ist einfach nur ärgerlich.

2. Für eine klare Trennung von Kirche und Staat

Dafür. Meine Gründe hab ich schon oben dargelegt.

3. Für die Streichung gigantischer Subventionen an die Kirche.

Wie „gigantisch“ die Subventionen sind, weiß ich nicht. Grundsätzlich wäre es mir sowieso lieber, dass große staatliche Gelder Bedürftigen, Behinderten, Kindergärten, Pflegeheimen, Krankenhäusern, alleinerziehenden Menschen, Stipendien, Entwicklungshilfen in 3.-Weltländern, Umweltschutz, Bildung etc. zukommen und nicht Organisationen und Menschen, die eh schon mehr als genug haben. Ich sehe die Kirchenförderung hier daher als Teilproblem des immer asozialer werdenden Staates.

- Für ein Bundesgesetz zur Aufklärung kirchlicher Missbrauchs- und Gewaltverbrechen

Ob da wirklich ein Bundesgesetz notwendig ist, weiß ich nicht. Es reicht eigentlich eine unabhängige Aufklärungskommission (ich meine wirklich unabhängig). Blöd halt nur, dass nicht nur kirchliche Heime betroffen sind, sondern die Kinder in säkularen Heimen genauso missbraucht und misshandelt wurden. Dass diese Verbrechen unter allen Umständen gefälligst bearbeitet und aufgeklärt werden sollen und die Betroffenen angemessen entschädigt, versteht sich von selbst. Alles andere ist bigott und ein Hohn für die Opfer.


Fazit:

Ich befürchte, dass, auch wenn genügend Leute das Volksbegehren unterschreiben, es, wie alle anderen davor, in der Versenkung verschwinden wird. Der österreichische Staat wird auch noch die nächsten 100 Jahre kirchenlastig sein. Und ich befürchte weiter, dass durch die rundherum stattfindende Fanatisierung verschiedenster Religionen die Sache eher schlechter als besser wird. Der wachsende Islam könnte in Europa zu einer Rückkehr christlicher Bürger zu einem schon von „St. Rache“ geforderten „wehrhaften Christentum“ führen, und die nicht rosig ausschauende Zukunft (Überbevölkerung, Klimawandel, Ressourcenknappheit, vermehrte Armut) bewirkt wahrscheinlich auch vermehrte Zuwendung zu fanatischen Heilslehren.

Um den Artikel aber mit etwas Erfreulichem abzuschließen, hier einige Punkte, wie ich mir ein Szenario in Österreich, die Religionen betreffend, vorstelle:

- Trennung von Kirchen und Staat, der Staat ist neutral und säkular.

- Verpflichtender Ethik- und Religionenunterricht in der Schule für alle. Konfessionelle Bildung wird von den Konfessionen organisiert und bezahlt und findet in der Freizeit statt.

- Alle Bekenntnisgemeinschaften sind gleichgestellt. Niemand bekommt mehr aufgrund einer Religion Sonderrechte.

- Abschaffung des Blasphemieparagraphen.

- Der öffentliche Raum kann jederzeit für Happenings, auch religiöse, genutzt werden. Eine heidnische Prozession soll genauso einfach möglich sein wie eine katholische zu Fronleichnam. (Ich bin sowieso der Meinung, dass der öffentliche Raum viel zu sehr zu einem reinen Konsumraum verkommen ist, der die Armen ausschließt.)

- Vor Gericht möchte ich auf meine Göttinnen und Götter schwören dürfen, und ein Atheist auf Darwin (wenn er das will *g*).

- Der Staat soll sich vermehrt wieder seiner sozialen Verantwortung bewusst werden und dafür sorgen, dass der Sozialstaat gut funktioniert. Es kann nicht sein, dass die soziale Verantwortung auf die Kirchen oder private Hilfsvereine abgewälzt wird.

- Alle religiösen Feiertage (also alle außer 1. Jänner (der ist zwar religiös, aber wird in erster Linie säkular gefeiert), 1. Mai und 26. Oktober) werden abgeschafft – zugunsten einer entsprechenden selben Anzahl zusätzlicher verpflichtender Urlaubstage, die individuell genommen werden können.

- Gebäude, die die Kirche nicht mehr selbst erhalten kann, muss sie veräußern. Wenn sie denkmalgeschützt sind, sollen sie das auch weiter bleiben. Schöne Architektur ist immer nett und sollte nicht kaputtgehen. Außerdem finde ich die Pflege des Kulturerbes wichtig – was nicht heißt, dass ein Kirchenbau deshalb unbedingt noch der Kirche gehören muss.

Soweit mal ein paar Gedanken meinerseits.

Mittwoch, 26. September 2012

Mohammed beleidigt - und was jetzt?

Bevor ich mir die Finger wegen satirischer Filme und Karikaturen gegen Mohammed wund schreibe, hab ich hier einige Beiträge gefunden, die im Großen und Ganzen viel besser ausdrücken, was auch meine Gedanken dazu sind:

Henryk Broder:
//derstandard.at/1347492783164/Wie-unerzogene-Kinder-aus-dem-7-Jahrhundert

//www.welt.de/debatte/henryk-m-broder/article109355168/Fanatischer-Islamismus-weckt-Global-Angst.html

Necla Kelek:
//www.welt.de/debatte/kommentare/article109308790/Der-Tugendterror-der-wuetenden-Salafisten.html

Michael Schmidt-Salomon:
//www.cicero.de/salon/mohammed-video-eine-skandaloese-umkehrung-des-taeter-opfer-prinzips/51908

//www.zeit.de/gesellschaft/zeitgeschehen/2012-09/religion-ideologie-respekt

Michael Borgstede:
//www.welt.de/politik/ausland/article109337821/Selbstbild-als-ewiges-Opfer-des-respektlosen-Westens.html

Salman Rushdie:
//www.zeit.de/2012/39/Autobiografie-Salman-Rushdie

Kurt Westergaard:
//bazonline.ch/kultur/diverses/Satire-ohne-Provokation-ist-bedeutungslos/story/15421263


und was zum Schmunzeln:
//www.der-postillon.com/2012/09/erschopfte-islamisten-bitten-darum.html?m=1

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